Du hast das Recht auf Selbstbestimmung und freie Entwicklung. Auch zu Hause.

Doch was ist, wenn …

  • Du Gewalt in der Beziehungen erfährst?
  • Du dich körperlich und/ oder psychisch unter Druck empfindest?
  • Du siehst keinen Weg, um da raus zukommen?
  • Du denkst, du musst das mit dir alleine klären?

Ist das dann häusliche Gewalt?

Häusliche Gewalt kann aus unserer Sicht in folgenden Formen auftreten:

  • Körperliche Gewalt – Schlagen, Treten, Stoßen und Würgen sind die bekanntesten Symptome körperlicher Gewalterfahrungen.
  • Sexuelle Gewalt – Nötigung (zu einer Handlung gezwungen werden), Missbrauch (die Situation des „Nicht-nein-sagen-könnens“ und des „sich-nicht-wehren-könnens“ wird ausgenutzt, sowie Vergewaltigung ( der erzwungene Geschlechtsverkehr – oral-vaginal-anal - geschieht gegen den Willen des Opfers) und das Überschreiten der selbstbestimmten sexuellen Grenzen des Opfers sind die Kernmerkmale sexueller Gewalt.
  • Psychische und emotionale Gewalt – Gekennzeichnet ist diese Form vor allen Dingen durch Demütigungen, Drohungen und Verleumdung. Auch starke Beobachtung und Kontrolle zählen hier hinzu. Typisch für diesen Aspekt sind die oft subtile Art und die begrenzte Sichtbarkeit der Gewalt.
  • Soziale Gewalt – Die Begrenzung und die Kontrolle des Umgangs mit den familiären, freundschaftlichen und kollegialen Beziehungen des Betroffenen kann schwere Folgen für das Opfer haben.
  • Wirtschaftliche Gewalt – Die Kontrolle über das Gehalt, vom Einbeziehen bis zur Ausgabenlenkung sind hier die typischen Vertreter.


Wo kann häusliche Gewalt stattfinden?

Häusliche Gewalt bezieht sich vor allen Dingen auf den nahen Beziehungsraum der Opfer.

Dazu zu zählen die Bereiche…

  • Familien
  • Partnerschaften
  • Ex-Partnerschaften

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